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Donnerstag, 18. Juli 2013

BBQ-Hähnchenspiesse mit einem genialen dry rub

Die Sommerabende auf der Terrasse sind in den letzten beiden Wochen einfach nur wunderbar. Nicht zu heiss, nicht zu kalt, ein dezentes laues Lüftchen weht immer und vertreibt manchmal sogar die lästigen Schnaken, für die das Elsass berühmt berüchtigt ist. Sogar als Gedicht bzw. Chanson wird dies verarbeitet: "D'r Hans im Schnokeloch"



Zu solch perfekten Abenden gehört dann noch ein schönes sommerliches Essen und der perfekte gut gekühlte Sommer-/Terrassen-Wein. Häufig wandert bei uns etwas Geflügeliges auf den Grill, in letzter Zeit sehr häufig Hähnchenspiesse, vor allem seit ich in der Essen & Trinken vom Juli dieses schöne Rezept entdeckt habe. Diesmal habe ich es mit Hähnchenflügeln zubereitet:



Für den Rub (6 Port):

1 1/2 EL Fenchelsaat
1 1/2 EL Koriandersaat
1 TL Kümmelsaat
8 Pimentkörner
4 getrocknete Chilischoten
4 Stücke Langer Pfeffer
1 TL grobes Meersalz
1 TL brauner Zucker
1 EL Paprika edelsüss
1 EL getrockneter Oregano
1 EL getrockneter Thymian
1/2 TL gemahlener Macis (Muskatblüte)
1 TL Knoblauchpulver

für die Spiesse:

1 kg ausgelöste Hühnerkeulen (moi: pro Person 3 - 4 Hühnerflügel)
2 rote Zwiebeln
2 rote Spitzpaprika

12 Holzspiesse (für die Hähnchenflügel 6 Metallspiesse)



und los gehts:

Für den dry rub Fenchel-, Koriander- und Kümmelsaat, Piment, Chili und Langen Pfeffer in einer Pfanne fettfrei rösten, bis die Gewürze zu duften beginnen. Abkühlen lassen und mit den übrigen Gewürzen in einem Mörser fein zermahlen (das ist mir zu anstrengend - ich habe alles in die Moulinette gegeben, das passt wunderbar).

Zwiebeln längs vierteln, Paprika putzen, längs halbieren, entkernen und in Stücke schneiden. Fleisch in ca. 3 cm grosse Würfel schneiden und mit der Hälfte des dry rubs vermischen (der Rest hält sich gut verschlossen im Schraubglas mehrere Monate). Fleisch und Gemüse abwechselnd auf die Spiesse stecken und grillen.

Mit einem schön gekühlten Rosé geniessen.

Mein Favorit für den Sommer 2013 ist ganz klar dieser hier (Danke für den Tipp, liebe Katia):
















Dienstag, 3. April 2012

Pintade aux morilles - Perlhuhn mit Morcheln - ein Frühlingsklassiker


Es gibt für mich so viele Köstlichkeiten, die untrennbar mit dem Frühling verbunden sind, das beginnt mit dem von mir heiss geliebten Löwenzahn, dann kommen Bärlauch, der erste Spargel und vor allem: frische Morcheln (diese Liste liesse sich endlos fortsetzen). Zu frischen Morcheln gehört für mich dann auch unbedingt Perlhuhn.

Zutaten (ausreichend für 4 Personen, wenn es eine Vorspeise gibt):

1 Perlhuhn (unseres hatte 1,3 kg, in 8 Teile zerlegt)
Salzbutter, ca. 50 g
3 Schalotten geschält und in dünne Scheiben geschnitten
Pfeffer, Salz
1/2 l trockener Riesling
1/4 l Sahne



150 g frische Morcheln, putzen, gründlich waschen, abtrocknen und evtl. halbieren
1 Schalotte, geschält und fein gewürfelt
1 EL Salzbutter


Zubereitung:

Die Perlhuhnteile salzen, pfeffern und in einem Bräter in der Salzbutter leicht anbräunen. Vorsicht, nicht zu heftig, die Butter darf nicht verbrennen.


Dann die Schalottenscheiben zugeben, kurz anrösten und mit dem Riesling ablöschen. Etwas einkochen lassen, Sahne zugiessen, Deckel drauf und für ca. 30 Minuten mit geschlossenen Deckel in den Ofen, In der Zwischenzeit die Morcheln in den Schalottenwürfeln anbraten, salzen und peffern.



Nach 30 Minuten die Perlhuhnstücke aus dem Ofen nehmen. Weil wir gerne Haut, aber keine labbrige Haut mögen, auf eine feuerfeste Platte oder Gratinform geben und nochmal zurück in den Ofen unter dem vorgeheizten Grill bei 220 Grad für ca. 5 Minuten die Haut leicht knusprig braten. Diese tolle Idee mit dem Übergrillen habe ich mir bei Petra von Chili und Ciabatta abgeschaut.

In der Zwischenzeit die Morcheln in die Sahne-Riesling-Sauce geben und cremig einkochen. Abschmecken und mit breiten Bandnudeln servieren. Bei uns gab es Möhren/Zuckerschoten und geschmorte Artischocken dazu.